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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Wieder im Turm
kanntest die Zahl dieser Leute und stelltest mir die Bedingung, keinen von ihnen entkommen zu lassen. Es fehlen aber der Perser und noch eine Person, doch glaube ich nicht, daß wir daran schuld sind. Ich bin vielmehr überzeugt, daß es ihnen unmöglich gewesen ist, sich durch uns hindurchzuschleichen.«
»Sorge dich nicht um deine Belohnung! Diese Personen haben wir selbst festgenommen.«
Da hellte sich das bisher etwas besorgt gewesene Gesicht des Offiziers ganz auf, es legte sich ein vertraulich pfiffiges Lächeln auf dasselbe, und er sagte:
»So darf ich dich wohl fragen: Ist jemand entkommen, Effendi?«
»Wir haben sie alle!«
»Deine Bedingung ist also erfüllt?«
»Ja.«
»Da du selbst soeben das Wort Belohnung erwähnt hast, wirst du mir wohl nicht zürnen, wenn auch ich daran denke. Oder nimmst du mir das vielleicht übel?«
»Übel? Nein! Du hast ja ohne Zweifel das Recht, mich an mein Versprechen zu erinnern. Etwas anderes freilich ist es, ob du glaubst, daß ich es werde erfüllen können.«
»Allah gebe es!« rief er, tief Atem holend, aus.
»Hm! So ganz überzeugt scheinst du doch nicht tu sein?«
»Verzeih, Effendi! Du bist ein berühmter Mann; du stehst im Schatten des Padischah, den Allah segnen möge, und darfst Berichte schreiben lassen, welche der Seraskier wirklich liest; auch habe ich gesehen, wie freundlich der Pascha aus Stambul mit dir gesprochen hat. Ich bin also überzeugt, daß deine Worte und Vorschläge an den hohen Stellen der Regierung wohl beachtet und berücksichtigt werden, aber - aber - - aber - - «
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