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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Wieder im Turm
»Fliegen? Nein, geflogen bist du freilich nicht. Hier sehe ich einen Eingang; vielleicht giebt es auf der andern Seite auch einen, den du gekannt hast; du bist dort hinein und durch das Innere hierhergegangen.«
»Davon später! jetzt sage mir, wie es dir gelungen ist, die Ghasai- Beduinen zu ergreifen!«
»Das geschah auf die einfachste Weise. Wir beobachteten sie, bis der Perser, welcher der Freund des Sandschaki ist, mit ihnen fertig war und sich entfernte. Ich glaubte, du habest ihm die Hand zerschmettert, aber die Verletzung scheint doch nicht so groß gewesen zu sein, denn er hatte sie zwar verbunden, konnte aber die Finger doch ganz gut bewegen und gebrauchen.«
»Ja, den Beweis hiervon hat er auch mir geliefert.«
»Als er fort war, rüsteten sich auch die Ghasai zum Aufbruche. Die Pferde und Kamele der Karwan- i- Pischkhidmät Baschi waren ihnen bei der Verteilung der Beute zugefallen. Wenn ich sie diese Tiere besteigen ließ, war der Verlust wenigstens einiger von ihnen zu befürchten; darum durfte ich es gar nicht so weit kommen lassen. Ich zog also meine Leute schnell zusammen, und wir drangen so unerwartet auf sie ein, daß sie grad so erschrocken wie hier die Schmuggler waren. Einige, welche sich wehrten, wurden mit dem Kolben niedergeschlagen. Wir wurden so rasch und leicht mit ihnen fertig, daß ich mich nachher fast darüber gewundert habe. Freilich ging es dabei nicht ohne großen Lärm und lautes Geschrei ab, wodurch die Schmuggler gewarnt wurden; ich mußte also die Linie der Einfassung schleunigst wieder herstellen lassen, um ihnen die Flucht unmöglich zu machen. Sie kamen auch sehr bald dahinter, daß sie umzingelt waren, und zogen sich nach der Höhe zurück, von wo aus sie keinen Angriff wagten. Was dann geschah, das weißt du ja. Du
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