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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Wieder im Turm
machte er seine Kameraden auf mich aufmerksam, indem er auf mich deutete. Ich sprang schnell entschlossen auf, holte meinen Stutzen aus dem Gange und richtete die Mündung des Gewehres auf die Leute. Halef folgte sogleich meinem Beispiele.
»Der Effendi,« hörte ich rufen, »der Effendi! Er ist frei! Allah behüte uns!«
Sie waren aufgestanden und konnten also von unten gesehen werden.- Sie dachten nur an Halef und mich, nicht aber mehr an die Soldaten, denen sie sich nicht hatten zeigen wollen. Ich rief ihnen zu:
»Bleibt, wo ihr seid, sonst schießen wir! Wer die Stelle verläßt, an welcher er steht, bekommt augenblicklich eine Kugel!«
»Du aber vorher die meinige!« antwortete einer, indem er seine Pistole hervorriß und auf mich abdrückte; drei andere ließen sich verleiten, dasselbe zu thun, aber keiner dieser Schüsse traf.
»Ihr habt gewagt, auf uns zu schießen,« entgegnete ich; »Jetzt kommt die Strafe: Ich werde euch niederwerfen, indem ich euch in die Kniee schieße. Paßt auf!«
Ich gab die Schüsse schnell hintereinander ab und die vier Pascher stürzten mit zerschmetterten Knieen nieder. Sie brüllten überlaut; um so stiller waren die andern. Sie hatten nie in so rascher Folge vier Schüsse aus einem Laufe gesehen und gehört; das ging über ihre Begriffe. Halef benutzte ihre Bestürzung, indem er sie in seiner bekannten Weise belehrte:
»Warum reißt ihr die Augen und die Mäuler auf? Das Gewehr des Effendi ist eine Zauberflinte, welche, wenn er will, zehntausend Jahre lang immerfort losgeht, ohne daß er zu laden braucht. Und daß keine Kugel daneben geht, habt ihr jetzt gesehen. Alle, die hier im
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