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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Wieder im Turm
ihm lagen zwei Reihen Männer; lang ausgestreckt und von einigen Soldaten besonders bewacht. Ihre Haltung ließ annehmen, daß sie gefesselt seien; ich zählte fünfzehn Personen und mußte in ihnen also die Ghasai- Beduinen vermuten, die ich sonst nirgends sah. Die Entfernung war zu groß, als daß ich ihre Kleidung oder gar ihre Gesichtszüge unterscheiden konnte, aber wahrscheinlich waren sie es. Wie mochte Amuhd Mahuli es fertig gebracht haben, sie in seine Gewalt zu bekommen? Halef sah, wohin meine Augen gerichtet waren; er hatte natürlich dieselbe Beobachtung gemacht und sagte zu mir:
»Es sind eine Menge Asaker da unten. Wie kommen die hierher? Du hast mir überhaupt noch gar nicht mitgeteilt, was seit deinem Sprunge in das Wasser geschehen ist. Hoffentlich begreifst du, daß ich es gern wissen möchte!«
»Du sollst es erfahren, denn ich sehe, daß ich jetzt Zeit dazu habe, es dir zu erzählen.«
»Wirst du nicht von den Kerlen da gestört werden?« fragte er, indem er auf die Schmuggler draußen zeigte.
»Ich glaube nicht, denn es steht zu vermuten, daß sie nicht hierher kommen dürfen.«
»Warum sollte es ihnen verboten sein?«
»Aus Vorsicht, daß sie den Gang nicht kennen lernen. Wenn sie ihn betreten dürften, lägen sie jetzt nicht da unten, sondern hätten sich in das Innere zurückgezogen, wo sie doch viel besser verborgen wären, als da draußen.«
»Das ist richtig. Sie sehen sich umzingelt, dürfen aber ohne den Befehl des Säfirs nichts unternehmen. Nun warten sie auf seine Rückkehr aus der Ruine. Was werden sie für Augen machen, wenn wir an seiner Stelle
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