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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Wieder im Turm
losgelassen wurde, das Messer mit der Drohung auf die Brust:
»Gieb keinen Laut von dir, sonst ersteche ich dich! Halef, mach aus seinem Turbantuche drei Knebel, die wir ihnen in den Mund binden, damit sie nicht laut werden können!«
»Mit größter Wonne, Effendi!« antwortete der Hadschi, »Wenn der Kerl das Maul nicht gutwillig öffnet, so werden ihm - - - «
Er hielt inne; sein Blick war auf die andere Wand gefallen, die wir noch nicht beachtet hatten; da leuchteten seine Augen, und er fuhr fort:
»Hamdulillah! Dort sehe ich meine Kurbadsch und auch das Messer! Ich habe die Peitsche wieder, und nun ist die Eroberung sämtlicher Ruinen Babylons und der ganzen Erde für uns nur eine Kleinigkeit!«
Er nahm zunächst die liebe Peitsche an sich; dann erst schnitt er das Turbantuch des Paschers in Stücke und würgte ihm eines davon in den Mund. Auch die beiden anderen wurden gebunden und geknebelt, und dann, als dies geschehen war, konnten wir unsere Aufmerksamkeit nach außen richten.
Was wir sahen, war im höchsten Grade interessant. Uns sehr vorsichtig, um nicht selbst gesehen zu werden, dem Ende des Ganges nähernd, bemerkten wir, vielleicht dreißig Schritte von uns entfernt und neben dem Trümmerwege, welcher nach unten führte, fünfzehn Kerle, die sich hinter den dort liegenden Mauerbrocken versteckt hatten. Sie wollten nicht von den Soldaten gesehen werden, welche noch dieselbe Stellung inne hatten, die ihnen von mir und dem Kol Agasi angewiesen worden war. Dieser letztere saß im Teilpunkte der Halbkreislinie und beobachtete die Höhe, auf welcher wir uns befanden. Vor
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