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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Wieder im Turm
»O nein, Effendi! Du kennst doch meine Tapferkeit zur Genüge!«
»Ja. Also warte hier recht tapfer. Wenn wir kommen, sind wir da; eher nicht!«
»Bära'i Khuda - um Gottes willen, wenn nun inzwischen hier etwas geschieht!«
»Wir bewundern deinen Mut und wissen also, daß du dich tapfer verteidigen wirst.«
Nun drängten wir uns zwischen der Mauer und den Gepäcksachen leise und langsam dem Eingange zu. je näher wir demselben kamen, desto heller wurde der schon erwähnte Schein; wir sahen, daß es draußen inzwischen Tag geworden war. Die Zeit war schneller vergangen, als wir unten hatten bemerken können.
Da war es mir, als ob ich sprechen hörte. Ich blieb stehen und lauschte. ja, es waren halblaute Stimmen, welche vom Eingange her zu uns klangen. Wir huschten weiter und konnten, als wir einen hohen Pakethaufen passiert hatten, die Betreffenden sehen. Es waren drei Personen, welche nebeneinander auf dem Boden saßen und, aus dem Gange hinausschauend, sehr eifrig gestikulierten. Sie schienen durch irgend etwas in Erregung versetzt worden zu sein. je näher wir ihnen kamen, desto vernehmlicher wurde das, was sie miteinander sprachen. Schließlich befanden sich nur noch zwei aufeinander liegende Säcke zwischen uns und ihnen, und da hörte ich ganz deutlich einen von ihnen sagen:
»Nein, wir dürfen jetzt nicht zu ihm hinunter. Ihr wißt, es steht auf Ungehorsam der Tod!«
»Aber so ein unerwartetes Vorkommnis macht eine Ausnahme! Vielleicht bestraft er uns dann grad darum, daß wir es ihm nicht gemeldet haben!«
»Ich gebe dir recht,« stimmte ihm der dritte bei:
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