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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Wieder im Turm
krümmte sich zusammen und streckte sich dann mit Anwendung seiner ganzen, ungewöhnlichen Körperkraft wieder aus. Man hörte den prasselnden Stoß, den das gab, aber die Absicht wurde nicht erreicht; die Fesseln hielten fest und verursachten ihm bei dem starken Rucke solche Schmerzen, daß er einen Weheschrei nicht unterdrücken konnte.
»Bemühe dich nicht; es ist ja doch umsonst!« sagte ich. Ich bin im Anlegen von Banden erfahrener als du. Wen ich zusammenschnüre, der kommt nicht ohne meine Erlaubnis wieder los! Und nun sage ich dir meinen Dank für die Bereitwilligkeit, mit welcher du mich, den Unwissenden, über die größten eurer Heimlichkeiten aufgeklärt hast!«
»Ich weiß nichts davon!« schrie er mich an.
»Über die Sillan!« erklärte ich.
»Nichts, nichts habe ich gesagt!«
»Über den Ämir- i- Sillan!«
»Den giebt es nicht!«
»Über die Gul- i- Schiraz!«
»Das ist eine Fabel; die ist gar niemals vorhanden gewesen!«
»Also auch nicht die Bivä- i- Hakim?«
»Nein.«
»Oder die Schems- i- Dschamal?«
»Nein, nein und tausendmal nein! Das sind ausgesonnene Namen, welche gar keine Bedeutung haben!«
»So ist wohl auch das Wort Sill nichts anders als nur eine Fabel?«
»Ja.«
»Aber die Gegenstände einer Fabel kann man doch nicht sehen!«
»Du siehst auch nichts!«
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