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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Wieder im Turm
»Wo finde ich sie?«
»Oben im Gange liegt sie, dein Messer auch!«
»Schau, wie schön du antworten kannst, wenn ich dir die Lippen öffne! Hast du schon seine Taschen untersucht, Sihdi?«
»Nein.«
»Soll ich sie untersuchen, was sie enthalten?«
»Das thun wir später. Nur eines einzigen Gegenstandes will ich mich einstweilen versichern. Nimm ihm den Schlüssel, den er unter der Kleidung an einer Schnur am Halse trägt!«
»Mensch, was geht dich mein Schlüssel an!« fuhr da der Säfir auf.
»Sei ruhig, mein Lamm!« lachte Halef. »Sieh hier das Messer! Ich steche sofort zu, wenn du nicht ganz ruhig liegen bleibst!«
»So nehmt ihn hin in Teufels Namen! Ich weiß ja, daß ich ihn sehr bald wieder bekommen werde. Ihr glaubt, es nur mit mir oder mit nur einigen Personen zu thun zu haben; aber es sind so viel Leute da, daß ihr diesen Ort nicht verlassen könnt, ohne wieder festgenommen zu werden!«
Indem ich von Halef den Schlüssel bekam und ihn einsteckte, antwortete ich:
»Du bist nicht allein; das weiß ich wohl. Es sind noch dreiunddreißig Männer da.«
»Die Hölle verschlinge dich! Wer hat dir das verraten?«
»Ich habe sie gesehen und gezählt.«
»Gesehen - - und - - gezählt?« wiederholte er meine Worte. »Du willst mich glauben machen, daß dein Blick durch Mauern und Schutthaufen dringe?«
»Nicht mein Blick, sondern ich selbst. Bist du denn
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