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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Wieder im Turm
Schein eines Lichtes zwischen den Drahtstäben hindurchdrang, flüsterte er mir, vor Furcht stotternd, zu:
»Effe - fendi, sie ko - kommen! Ia, Samaja, ia Hajaja - o mein Himmel, o mein Leben! jetzt ist es aus mit uns, vollständig aus. 0, hätte ich mich nicht verführen lassen! Wäre ich doch nicht wieder hereingekrochen!«
»Schweig doch!« raunte ich ihm zu. »Ich höre, sie gehen zunächst zu Halef, und wir müssen lauschen!«
Die Schritte hatten sich nach Nummer Vier gerichtet; ich hörte den Säfir und auch Halef sprechen, konnte aber die Worte nicht verstehen, doch als der erstere sich wieder entfernte, und mein Hadschi ihm mit erhobener Stimme nachrief, verstand ich die Worte:
»Laß dich nicht auslachen! Ich kenne meinen Effendi. Er wird kommen, ganz gewiß kommen und mich herausholen. Dann rechnen wir aber mit euch ab!«
»So will ich dir sagen, daß er schon gekommen ist,« rief der Säfir zurück. »Er liegt schon lange Zeit hier unten, viel fester gebunden als du!«
»Das ist eine Lüge!«
»Es ist wahr!«
»Und wenn es wahr wäre, so hat er nur mit dir gespielt, sich einen Scherz gemacht; das ist so seine Weise, die er liebt. Er wird frei sein und auch mich befreien, ehe du es denkst!«
»Nur seine Seele wird frei sein, denn wir werden sie und auch die deinige mit Stöcken aus euern verfluchten Körpern treiben!«
»Die Stöcke sind für dich, nicht für uns. Ich schwöre dir bei Allah und dem Propheten zu, daß du schon in kurzer Zeit die Peitsche fühlen wirst, die ihr mir unter höhnenden Worten abgenommen habt! Dann
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