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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Vor Gericht
dem uns wohlbekannten Weg nach Bagdad befanden. Da fragte Halef:
»Warum solche Eile, Sihdi? Wer solche Pferde reitet wie wir, kann doch von keinem Menschen eingeholt werden!«
»Das ist wahr; aber ich will den Anschein erwecken, daß wir froh sind, Hilleh hinter uns zu haben, und gar nicht daran denken, jemals wiederzukommen.«
»Willst du denn zurückkehren?«
»Natürlich!«
»Wann?«
»Schon heute.«
»Hamdulillah! Ich ahne den Grund; ich weiß, was du beabsichtigst.«
»Was?«
»Du hast dem Säfir die Hand zerschossen; aber das ist noch nicht genug; du willst noch weiter mit ihm abrechnen. Ist diese Vermutung richtig?.«
»Ja.«
»So sage ich dir, daß dieser dein Entschluß wie aus meiner eigenen Seele kommt. Er hat unsern Mut bezweifelt; wir werden ihm beweisen, daß wir von dieser Gabe Allahs mehr besitzen, als er jemals besessen hat!«
»Was das betrifft, so ist es mir sehr gleichgültig, ob er mich für feig oder für mutig hält; aber der Mehkeme und besonders dem Sandschaki will ich zeigen, wer vor das Gericht gehört, der Perser oder wir.«
»Wie, Sihdi? Du willst die Mehkeme wieder zusammenrufen lassen?«
»Ja.«
Da trieb er seinen Hengst zu einem Luftsprunge an und rief, indem sein Gesicht vor Freude förmlich strahlte, jubelnd aus:
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