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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Vor Gericht
Kol Agasi aufgefordert, abzusteigen. Es gehörte nicht viel Scharfsinn dazu, den Grund dieser Aufforderung zu erraten und uns über unsere gegenwärtige Lage klar zu sein. Wie wir uns dazu zu verhalten hatten, das wollte ich nicht von den hiesigen Verhältnissen, sondern von unserm eigenen Willen abhängig machen. Darum fragte ich ihn, ruhig im Sattel sitzend bleibend:
»Warum absteigen?«
»Weil man doch nicht sitzen bleibt, wenn man nicht weiter reitet.«
»Hm! Was das betrifft, so kommt es bei uns zuweilen vor, daß wir zwar anhalten, aber doch nicht absteigen.«
Ach habe euch aber abzuliefern!«
»Das kannst du auch thun, indem wir uns im Sattel befinden.«
»Aber, Emir, ihr könnt doch unmöglich zu Pferde in das Gefängnis kriechen!«
»Ah! Ins Gefängnis sollen wir?«
»Natürlich! Ihr seid ja gefangen!«
»Ich spüre nichts davon!«
»Weil ihr nicht gebunden seid? Ich habe euch ja arretiert und euch nur darum ohne Fesseln hierhergebracht, weil ihr mir versprochen habt, mir gutwillig hierher zu folgen. Nun aber muß ich euch in das Gefängnis bringen.«
»Du? Ich denke, du bist Offizier, aber nicht ein gemeiner Sindandschi, (* Gefangenwärter) welcher Verbrecher zu bedienen hat!«
»Fyrtyna! Ich wollte es keinem Menschen raten, mich für einen solchen Kerl zu halten! Ich bin Offizier
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