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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Osman Pascha
»Der soll wieder mit?«
»Ja, ich brauche ihn.«
»Ich halte ihn aber nicht für sehr mutig!.«
»Ich will nur ihn haben, nicht seinen Mut, den er allerdings auch gar nicht besitzt. Er ist mir zu einer ganz und gar passiven Rolle nötig.«
»O, ich vermute, Sie geben, wie das so Ihre Art und Weise ist, der Angelegenheit eine etwas interessante Wendung?«
»Allerdings.«
»So bin ich begierig auf das, was Sie mir erzählen werden. Ich erteile sofort die nötigen Befehle.«
»Aber bitte, die Ausführung in der möglichsten Stille: Und dann gestehe ich, daß ich Hunger und Durst habe.«
»Diesen Übeln soll sogleich abgeholfen werden,« lachte er vergnügt.
Zehn Minuten später saßen alle Anwesenden bei kaltem Lahhm maschwi (* Gebranntes Fleisch), und eine Viertelstunde hierauf meldete der Kol Agasi, daß die Mannschaften zum Aufbruche fertig seien. Es war meines Erachtens auch die höchste Zeit dazu. Der Kammerherr weigerte sich nicht, mit von der Partie zu sein; bei sechzig Mann Begleitung fühlte er sich sicher. Hätte er aber gewußt, wozu ich ihn bestimmt hatte, so wäre er wohl lieber in Hilleh geblieben. Amuhd Mahufi hingegen freute sich wie ein Kind auf den Streich, den wir vorhatten. - - -
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