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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Osman Pascha
»Ihr habt euch wunder wer weiß wie klug gedacht, und doch wie dumm, wie ganz unverzeihlich dumm seid ihr!« sprach ich weiter. »Es ist wirklich kaum glaublich, mich in den Birs Nimrud zu stecken und mir doch vorher zu verraten, wie man es anzufangen hat, in das Innere dieser Ruine zu kommen!«
»Wer hat das verraten!« fuhr er auf.
»Du!«
»Ich?!«
»Ja, du selbst!«
»Lüge, nichts als Lüge!«
»Pah! Hattest du nicht eine Schrift bei dir, welche die Zeichnung des Weges, des Einganges und sogar die auf dem Ziegel befindlichen Zeichen enthielt?«
Da ballte er die Fäuste, sprang auf mich zu, ohne sich aber ganz heranzugetrauen, und schrie:
»Du hast sie in der Hand gehabt? Du hast sie gesehen? Allah vernichte dich!«
»Ja, ich habe sie gehabt und die Zeichen wohl verstanden!«
»So mußt du allwissend sein oder dich mit teuflischer Zauberei befassen!«
»Es ist weder Allwissenheit noch Zauberei nötig; es gehört dazu weiter nichts, als daß man nicht ganz und gar so einfältig ist, wie ihr drei Kerle seid. Ich will aber darauf verzichten, euch eure Dummheit vor Augen zu halten, denn ihr würdet ja doch nicht zur Einsicht gelangen. Wir wollen es lieber so kurz wie möglich mit euch machen. Gieb einmal den Brief heraus, den du für den Sandschaki mitgebracht hast!«
Er zuckte unwillkürlich mit der Hand nach hinten, zog sie aber von der Stelle, welche er berührt hatte, schnell wieder zurück und antwortete:
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