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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Osman Pascha
dir sofort das Verständnis kommen. Schau hin! Du kennst sie wohl!«
Er deutete nach dem Vorhange. Ich hatte den Kammerherrn, diesen Augenblick erwartend, schon längst zu mir gewinkt und trat mit ihm hinaus. Die Wirkung unseres Anblickes war noch stärker, als wir erwartet hatten. So frech und hartgesotten diese Menschen waren, dem Schrecke, den dieser Augenblick ihnen brachte, konnten sie doch nicht widerstehen. Sie knickten förmlich zusammen, und der Pädär retirierte nach der Thür. Da eilte ich hin, stellte mich zwischen sie und ihn, zog den Revolver, hielt ihm die Mündung vor die Brust und drohte:
»Weg von der Thür, sonst schieße ich dich augenblicklich nieder!«
Dies trieb ihn einige Schritte weiter; da er aber dabei mit der Hand nach dem Gürtel fuhr, fügte ich hinzu:
»Und weg dort mit der Hand! jetzt hat der Scherz ein Ende, und es wird Ernst gemacht. Onbaschi, komm herein!«
Der Korporal folgte diesem Rufe, er kam mit seinen Leuten herein und postierte sich mit ihnen vor der Thür. Während ich den Persern den Revolver noch immer entgegenstreckte, nahm ihnen der General die Messer und Pistolen ab. Gewehre hatten sie nicht mit. Sie machten keinen Versuch, dies nicht geschehen zu lassen.
»So!« sagte ich, zu dem Pädär gewendet. »Weißt du noch, was du mir angedroht hast; was bei unserm Wiedersehen geschehen solle? Das Wiedersehen ist da; was wird nun weiter kommen?«
Ich hörte seine Zähne aufeinander knirschen, eine andere Antwort gab er nicht.
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