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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Osman Pascha
»Säfir, Säfir!« rief da Aftab höchst unvorsichtig aus.
»Oh, du erschrickst darüber, daß ich den von euch so sorgfältig verschwiegenen Namen des sogenannten Gastes< kenne? Dieser dein Schreck überführt euch aller eurer Schuld! Also euer Säfir hat sich in Kara Ben Nemsi stark verrechnet. Dieser Franke ist klüger und geschickter, als ihr alle miteinander in Summa seid. Er hat das Innere des Birs Nimrud gekannt, längst ehe er von euch hineingeschafft wurde, und heimlich über den Säfir gelacht, als dieser vor ihm stand und von den Qualen sprach, mit denen er ihn martern wollte.«
»Ich - - ich - - - wir - - - du - - du siehst uns fast ohne Sprache vor Erstaunen über das, was du sagst und was wir nicht begreifen können!« stammelte der Pädär.
»Nicht vor Erstaunen, sondern vor Angst! Als Kara Ben Nemsi und Halef beim Tamariskengebüsch am Euphrat in deine Hände fielen, hast du gejubelt, vor Freude darüber, daß du ihnen die Hiebe, welche ihr von ihnen erhalten habt, nun zurückzahlen könntest. jetzt nun kommst du zu der Einsicht, daß es allerdings Hiebe, gewaltige Hiebe geben wird, aber nicht für sie, sondern für euch!«
Da hielt der Pädär es für angemessen, seine Bestürzung niederzudrücken und den unschuldig Beleidigten herauszukehren. Er richtete sich hoch auf und fragte:
»Herr, wie kommst du dazu, all dieses unverständliche Zeug uns zu - - - «
»Schweig?« donnerte der General dazwischen. »Ich werde nicht Herr, sondern Hazret genannt, was zu thun du bis jetzt sorgfältig vermieden hast; es wird euch aber die vorgeschriebene Höflichkeit bald beigebracht werden! Und wenn du von unverständlichem Zeuge< redest, so soll
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