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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Osman Pascha
geplündert worden, wobei der Pischkhidmät Baschi mit seinen elf Begleitern das Leben verloren hat.«
»Wer sind die Mörder?«
»Der Christ und der sunnitische Haddedihn, welche hier schon wegen Mord, Leichenschändung und Schmuggelei vor der Mehkeme standen, aber entflohen sind.«
»Könnt ihr das beweisen?«
»Ja.«
»Wie?«
»Durch unser Zeugnis. Wir waren dabei und sind die einzigen, welche dem Blutbade entkommen sind.«
»Ihr werdet mir den Hergang dieses Ereignisses erzählen; vorher aber handelt es sich um den Brief, von dem die Rede gewesen ist.«
»Er ist für den Sandschaki,« meinte der Pädär verlegen.
»Ich stehe an seiner Stelle!«
»Er enthält eine Schrift, welche von ihm zu unterzeichnen ist!«
»So wird er unterzeichnen!«
»Wir haben diese Schrift wieder abzuliefern und müssen sie uns also zurückerbitten!«
»Dagegen habe ich nichts.«
»Wir dürfen sie aber nur ihm geben, keinem andern Menschen!«
»So ist es ein Geheimnis, um welches es sich handelt?«
»Das weiß ich nicht. Ich habe strengen Befehl, nach dem ich handeln muß.«
»Von wem?«
»Das darf ich nicht sagen.«
»Woher kommt der Brief?«
»Dies zu sagen, ist uns ebenfalls verboten.«
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