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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Osman Pascha
dadurch jeden doch vielleicht gegen ihn auftretenden Verdacht gleich im Beginne von sich und seiner Bande abwälzen.
»Wo befinden sich die drei Perser?« fragte ich den Kol Agasi.
»Unten an der Thür,« antwortete er.
»So haben sie unsere Pferde gesehen?«
»Nein, Effendi. Da die Hengste dir gehören, habe ich sie mit Aufmerksamkeit behandelt und in den Achor (* Stall) unseres Serai schaffen lassen, wo sie Futter und Wasser bekommen.«
»Das ist gut! Hast du den Männern gesagt, daß ich hier bin?«
»Kein Wort! Was denkst du von dem Lichte meiner Gedanken, daß du mir eine so große Dummheit zumutest?«
»Aber die Posten werden es jetzt unten ausplaudern?«
»Auch kein Wort! Sie sind, während du hier oben warst, gewechselt worden, und die jetzigen wissen nichts von dir.«
»Hast du davon gesprochen, daß ein Abgesandter des Padischah angekommen ist?«
»Nein. Diese drei Männer sind so ahnungslos wie Hammel, welche nach der Thür drängen, hinter welcher sie geschlachtet werden sollen.«
»Dieser Vergleich ist nicht übel. Warte einen Augenblick!«
Ich wendete mich zu dem General, welcher mir mit der Frage zuvorkam:
»Du hast eine Idee; ich sehe es dir an. Habe ich recht?«
»Ja.«
»Welche?«
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