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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Osman Pascha
»Es sollte niemand wagen, zu bestreiten, daß ich vortrefflich reite!«
»Das ist gut, denn wir reiten sofort nach Hilleh.«
»Dazu gehören Pferde!«
»Die habe ich. Sie sind hier in der Nähe versteckt. In einer Stunde müssen wir dort sein.«
»Man reitet doch drei Stunden! Warum so schnell?«
»Weil wir längst vor Tagesanbruch wieder hier sein müssen.«
»Wieder hier? Ich sage dir, daß mich keine Macht der Erde wieder hierher bringen wird!«
»Darüber wollen wir später sprechen. Jetzt komm!«
»Was willst du mitten in der Nacht in Hilleh?«
»Wir holen Militär und nehmen den Säfir und alle seine Schurken gefangen.«
»Allah sei Dank! Dieser Gedanke ist groß, ist vortrefflich! Wenn Soldaten dabei sind, so reite ich auch wieder mit.«
»So komm!«
Wir stiegen vollends hinab. Als wir die Trümmer hinter uns hatten, blieb ich lauschend stehen. Es war nichts zu sehen und nichts zu hören. Wir wendeten uns nach rechts und hatten nach fünf Minuten die Stelle erreicht, wo die Pferde standen. Ich nahm meine Waffen, gab dem Perser diejenigen des Hadschi, und dann stiegen wir auf, um den alten Birs Nimrud auf baldiges Wiedersehen zu verlassen.
Da ich den Weg kannte, so durften wir es wagen, trotz der Dunkelheit Galopp zu reiten. Wir mußten das, weil wirklich keine Zeit zu verlieren war.
Zunächst lenkte ich auf den Weg hinüber, welcher von Hilleh nach den Hügeln Chidr und Delem führt, und als wir ihn erreicht hatten, rief ich den Pferden
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