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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Osman Pascha
er gewesen ist. Ich glaubte, daß er für ein Alibi sorgen werde.«
»Was ist das, ein Alibi?«
»Ein Rer mathra, (* »Anderswo«) ein Beweis, daß der Angeklagte sich zur Zeit des Verbrechens an einem andern Orte befunden hat, als an demjenigen, wo das Verbrechen verübt wurde. Ich nahm an, daß er bei dem Sandschaki in Hilleh bleiben und euch von den sogenannten Solaib- Arabern überfallen lassen werde. Da konnte er nachweisen, daß er nicht dabei gewesen sei.«
»Warum brauchst du das Wort sogenannt<?«
»Weil diese Leute keine ehrlichen Solaib- , sondern räuberische Ghasai- Beduinen sind.«
»Allah! Und grad weil er sie als Solaib bezeichnete, hatte ich solches Vertrauen, denn ich weiß, daß die Angehörigen dieses Stammes jede Art von kriegerischer Thätigkeit scheuen.«
»Grad darum, also um Vertrauen zu erwecken, bezeichnete er seine Leute als Solaib. Hättest du mir im Khan Glauben geschenkt, so wärest du nicht in ihre Hände geraten! Doch erzähle jetzt weiter!«
»Wir ritten nach den Ruinen, nach welchem Teile derselben, das wußte ich nicht, denn es war dunkel, und ich kenne diese Gegend nicht. Ich ritt mit ihm voran; meine Leute folgten; zwischen uns und ihnen war ein Zwischenraum - - - «
»Oh,« fiel ich ein; »er wollte dich von ihnen absondern, weil du leben bleiben solltest!«
»Ja. Plötzlich ertönten hinter uns mehrere Schreie. Als ich mich umdrehte, sah ich die Meinigen im Kampfe mit fremden Männern.«
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