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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Osman Pascha
sei; sie soll dir kürzer werden. Hier bringen wir dir einen Kameraden, mit dem du dich unterhalten kannst. Er ist für den Tod bestimmt und wird hier in diesem Raume vor deinen Augen in einer Weise sterben, welche dir die prächtigste Unterhaltung bieten wird, die sich nur denken läßt. Schau ihn einmal an! Er ist zwar nur ein unreiner aussätziger Christenhund, aber - - - «
»Das ist da dieser Kara Ben Nemsi Effendi!« unterbrach ihn, vor Überraschung laut schreiend, der Kammerherr.
Der Säfir hatte mir nämlich, um ihm mein Gesicht zu zeigen, die Binde von den Augen genommen und die Lampe emporgehoben.
»Kennst du ihn etwa?« fragte er schnell.
»Ja.«
»Woher?«
»Ich traf ihn unterwegs im Khan, wo er einen Streit mit mir begann.«
»So könnt ihr euch hier ganz vortrefflich weiterstreiten. Ihr habt die beste Gelegenheit dazu, und es wird euch binnen sechs oder sieben Stunden kein Mensch stören. Früher hast du ihn nicht gekannt?«
»Nein. Aber er kennt euch.«
»Woher weißt du das?«
»Er hat mich vor euch gewarnt.«
»Wieso?«
»Er sagte mir, daß ihr es auf die Karwan- i- Pischkhidmät Baschi abgesehen hättet.«
»Maschallah! Wie ist es möglich, daß er dies gewußt hat? Sag, wie hast du es erfahren, und wer hat es dir verraten?«
Er wendete sich mit dieser Aufforderung an mich. Seine dunkeln Augen blitzten mich an, und die feuerrote
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