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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Osman Pascha
die Stelle, an welcher ihr schlafen wolltet? Wir werden eure Pferde holen.«
»Unsere Pferde? Die sind nicht dort.«
»Nicht?« klang die erstaunte Frage.
»Nein.«
»Wo befinden sie sich?«
»Im Khan Nasrijeh natürlich, wo wir sie in Aufbewahrung gegeben haben.«
»Und eure Waffen?«
»Die sind auch dort. Das ist doch ganz selbstverständlich!«
»Selbstverständlich? Ich begreife es nicht!«
»Nicht? Wirklich nicht? So ist es also doch dein Gehirn und nicht das meinige, welches in Unordnung geraten ist! Wir sind hier unschuldig überfallen und nach der Mehkeme geschafft worden; wir haben fliehen müssen; man verfolgt und sucht uns; wir haben über den Euphrat schwimmen müssen, dessen Wasser unser Eigentum beschädigt oder ganz verdorben hätte. Und bei all diesen vielen Gründen und Erklärungen findest du es unbegreiflich, daß wir nichts mitgenommen haben?!«
»Du wirst und mußt aber doch zugeben, daß ihr das alles in Burdsch Awaineh gebraucht hättet!«
»Natürlich brauchen wir es, und wir bekommen es auch. Wir erwarten nämlich noch einen zweiten Effendi, welcher mit mehreren Dienern und Begleitern in zwei Tagen nachkommt. Dieser kehrt im Khan Nasrijeh ein, bekommt vom Khandschi alle unsere Sachen und wird sie uns mitbringen, ohne daß sie im Euphrat durchnäßt werden oder in Hilleh Gefahr laufen, von dem Sandschaki als unser Eigentum weggenommen zu werden. Wenn du nun noch etwas unbegreiflich findest, so sage
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