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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Frohe Heimkehr
er diesem ersten und mächtigsten Triebe seines Herzens nachgekommen war, stand er wieder auf und fragte, nein, er wollte fragen, kam aber nicht dazu, denn die Thür wurde aufgemacht, Kepek steckte den Kopf herein und sagte: »Das Geld war sehr schwer; ich habe es versteckt, sehr gut versteckt.«
»Wohin?« fragte sein Herr.
»In die Küche. Da habe ich es unter das Bahar (* Gewürz) versteckt, wo kein Spitzbube es sucht und findet. Gieb mir fünfzig Piaster, Herr!«
»Fünfzig Piaster? Welche Summe! Die habe ich heut nicht! Wozu brauchst du sie?«
»Ich muß Kaffee holen und Tabak, auch Fleisch, Mehl und viele andere Sachen.«
»Allah w'Allah! Schon wieder? Du bist doch erst gestern einkaufen gewesen! Da gingst du nach dem Mittagessen fort und kamst erst abends wieder, als es dunkel geworden war!«
»O Effendi, o Emir, willst du mich schon wieder mit so ganz unbegründeten Vorwürfen kränken? Es giebt wohl keinen einzigen Sajis (* Diener, Läufer) hier in der Stadt, der so schnell rennt, wie ich zu hetzen pflege. Da geht der Atem verloren; die Beine zittern vor innerer Aufregung, und das angegriffene Herz verlangt nach einem Sitze der Erholung und der Ruhe.«
»Und des Plauderns; das ist die Hauptsache!«
»Betrübe doch dieses müde Herz nicht schon wieder. Ich pflege so stumm im Kaffeehause zu sitzen wie ein Verstorbener im Grabe. Gestern habe ich für dich und für mich eingekauft; du weißt, für uns genügen die gewöhnlichen Sorten; wenn man aber teure Gäste bei sich
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