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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Frohe Heimkehr
mals irren, schon am Stricke baumeln. jetzt wollen wir uns beeilen, an Ort und Stelle zu kommen!«
Er gab seinem Pferde die Sporen, obgleich wir dadurch nur einige Minuten sparten, weil wir den Birs Nimrud schon vor uns ragen sahen.
Ich wollte ihn zunächst nach der Stelle führen, wo ich mit dem Kammerherrn eingestiegen war; er ging aber nicht darauf ein, sondern sagte:
»Zunächst und vor allen Dingen will ich den Säfir, die Ghasai und die Schmuggler sehen. Mich verlangt, mit ihnen ein Wort zu sprechen!«
Es lag auf seinem Gesichte der Ausdruck einer solchen Entschlossenheit, daß ich jetzt keinen Piaster für das Leben derer, die er genannt hatte, geboten hätte. Er kam mir vor wie ein verkörpertes und unerbittliches Fiat justitia.
Als der »frühere Kol Agasi und jetzige Bimbaschi« uns kommen sah, ließ er schnell Aufstellung nehmen. Der Pascha achtete kaum darauf; er winkte ab, sprang vom Pferde und trat zu dem Säfir, welcher nicht mehr krumm geschlossen war, sondern lang ausgestreckt an der Erde lag.
»Hund, hast du die Karwan- i- Pischkhidmät Baschi überfallen?« fragte er ihn.
Das Gesicht des Gefragten hatte ein so vertiertes Aussehen, daß ich mich nach dem ersten Blicke von ihm abwendete; ich hörte ihn wie einen wütenden Stier brüllen.
»Du selbst bist ein Hund; sei verflucht!«
Da befahl der Pascha dem Bimbaschi:
»Diese Antwort wird ihm bezahlt. Seine Füße haben, wie ich sehe, den Stock schon gekostet. Gebt ihm noch dreißig Hiebe, doch nicht als Bastonnade!«
Dann wendete er sich an den alten Ghasai:
»Hast du die Karwan- i- Pischkhidmät Baschi überfallen?«
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