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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Frohe Heimkehr
»Ja. Ich mag hier, wo abermals geprügelt wird, nicht Zuschauer sein.«
»Du wirst ihm berichten, was heut nacht hier geschehen ist?«
»Ja.«
»So bitte ich dich, meiner dabei in freundlicher Weise zu gedenken!«
»Das werde ich gern thun.«
»Darf ich aus diesen deinen Worten schließen, daß du mit mir zufrieden bist?«
»Du hast dich als ein braver, umsichtiger und zuverlässiger Soldat bewährt, und es freut mich sehr, ihm das sagen zu können.«
»Allah sei Dank, und dir aber auch! Darf ich dir einen Gedanken mitteilen, den ich habe?«
»Immer zu!«
»Ich habe mich stets bemüht, meine Pflicht zu thun und ein guter Mensch zu sein; das ist mir oft schwer, sehr schwer geworden, wenn ich sah, daß mir dieses Bestreben nur Nachteil brachte, während andere, denen Allahs Wohlgefallen nicht am Herzen lag, vor mir berücksichtigt wurden und schnell vorwärts kamen. Ich habe mit meinem Herzen und mit meiner Armut unaufhörlich kämpfen müssen und mich schließlich drein ergeben, daß es meine Bestimmung sei, in der trüben Gesellschaft unerfüllter Wünsche durch das Leben zu gehen. Du bist ein Christ und fühlst dich also nicht beleidigt, wenn ich dir sage, daß mir das Kismet, welches unser Islam lehrt, geradezu entsetzlich ist. Es schlingt seine unzerreißbaren Bande um den Menschen, um seinen Leib und um seine Seele; es hält ihn auf der Stelle fest, wohin es ihn geworfen hat. Er kann bitten, wünschen und nach Besserem wimmern; er kann sorgen, schaffen und arbeiten mit
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