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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Frohe Heimkehr
fernen, denn die Ausführung befindet sich in den besten Händen!«
Ich war von der Wahrheit dieser Worte ebenso vollständig überzeugt, wie davon, daß der Bimbaschi während unserer Abwesenheit den Säfir auf das vortrefflichste bedient hatte, denn dieser lag mit vor Schmerz zuckenden Gliedern wie ein zusammengerollter Igel an der Erde und ließ ein fast ununterbrochenes Wimmern hören. Er fühlte nun, was er nicht hatte zugeben wollen: den Anfang des ihm von mir vorausgesagten Strafgerichtes. Amuhd Mahuli mochte glauben, der Gezüchtigte thue mir leid, denn er fragte mich:
»Dein Gesicht ist so ernst und streng, Effendi. Meinst du vielleicht, daß wir mit der Bastonnade zu freigebig gegen ihn gewesen sind?«
»Nein, Bimbaschi, das denke ich nicht; aber wenn ich jemanden sehe, der zwar ein Mensch heißt, doch keiner ist, so thut mir das bitter wehe. Schau ihn nur an! Dieser Kerl ist auch erschaffen, um ein Ebenbild Gottes zu sein; was aber ist aus diesem Bildnisse des Allmächtigen und Allliebenden geworden? Das niedrigste und häßlichste Tier wirkt nicht so abstoßend wie so ein widriges Subjekt, welches doch ebenso wie wir die Berufung in sich trug, an Gottes Himmel teilzunehmen.«
»Er wird ihn nie erreichen, nie, nie! Du hast ja Worte aus seinem Munde gehört, bei denen dein Ohr gewiß ebenso schmerzte, wie das meinige; aber als ihr fort waret und wir ihn in die Lage der Bastonnade brachten, bekamen wir Reden zu hören, welche selbst in der Hölle nicht gottloser erfunden werden können. Dieser Mann ist verloren für alle Ewigkeit. Wenn ich recht gehört habe, stehst du jetzt im Begriffe, dem Pascha entgegenzureiten?«
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