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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Frohe Heimkehr
daß es sofort aufsprang und das Blut ihm an beiden Seiten herunterlief.
»Hamdullillah, mein Effendi wird gescheit!« jubelte Halef. »Es giebt nur eine einzige Sprache, in welcher man mit solchen Frechlingen verkehren kann; das ist die Sprache der Peitsche, welche deutlicher, überzeugender und auch eindringlicher ist, als jeder sonstige Dialekt. Sihdi, du hast, seit ich dich kenne, jetzt das schönste Wort gesprochen; es enthält die wahre Weisheit, welche über alle andern Kenntnisse und Klugheiten der Erde geht! Soll ich die beglückende Fortsetzung deines wohlthuenden Anfangs übernehmen?«
»Ja. Hier hast du das Zeichen der Macht, welche ich dir anvertraue,« antwortete ich, indem ich ihm seine Peitsche wieder gab. »Ich bin nicht für rohe Strafthaten, aber diese Hunde haben mehr als verdient, daß ihnen die Felle gegerbt werden. Der Alte bekommt seine fünfundfünfzig und jeder andere dreißig, und wenn einer von ihnen wagen sollte, sich darauf zu berufen, daß er als freier Beduine nicht geschlagen werden darf, so fangt ihr noch einmal von vorn an! Hörst du, Halef?«
»Ob ich das höre, Sihdi! Ich höre es so deutlich, als hättest du mir mit einer zehn Meilen langen Nafir (* Trompete) und einer noch zwanzigmal längeren Zurna (* Posaune) in die Ohren geblasen! Du wirst sehen, wie genau ich deinen Wunsch erfülle!«
»Ich werde nicht dabei sein, sondern inzwischen dem Pascha entgegenreiten.«
»Das ist schade, jammerschade! Aber ich weiß, du kannst solche Strafen wohl diktieren, doch dabei sein magst du nicht. Du kannst dich aber ganz ruhig ent-
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