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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Frohe Heimkehr
»Frag nicht, sondern komm!«
Wir stiegen wieder auf und ritten nach dem Lagerplatze. Der alte Ghasai schien von der Fruchtlosigkeit unserer Nachforschung vollständig überzeugt zu sein, denn noch war ich nicht aus dem Sattel gesprungen, so fragte er mich hämisch:
»Hat Allah euch den richtigen Weg geführt? Du machst ein so frohes, ein so glückliches Gesicht, daß ich weiß, ich werde die Streiche jetzt bekommen. Wie freue ich mich darauf!«
Ich antwortete ihm nicht, sondern wendete mich an Halef:
»Wie viele Hiebe hast du ihm versprochen?«
»Fünf für jeden Toten; das sind also fünfundfünfzig,« antwortete der Hadschi.
»Er soll sie bekommen, sofort bekommen. Und nach ihm erhält jeder seiner Leute dreißig; aber derb; die Sohlen müssen platzen!«
Da schrie der Alte mich an:
»Untersteht euch nicht etwa, uns auch nur zu berühren!
Wo sind die Toten, die wir ermordet haben sollen? - Zeig sie uns!«
»Dort in den Ruinen haben wir sie gefunden, bei den Resten derer, die ihr schon vor ihnen umgebracht habt!« erwiderte ich ihm.
»Dein verfluchtes Maul ist eine Geburtsstätte der Lüge, und dein wahnwitziges Gehirn brütet Unwahrheiten aus, welche - - - «
Er sprach nicht weiter, sondern unterbrach seine Worte mit einem überlauten Schrei, denn ich hatte, nun endlich doch einmal in Hitze geraten, dem kleinen Hadschi die Peitsche aus dem Gürtel gerissen und zog dem unverschämten Menschen einen solchen Hieb über das Gesicht,
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