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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Frohe Heimkehr
»Ich würde ihm augenblicklich mein Messer zwischen die Rippen stoßen!«
»So stoß zu!«
»Was - - ? Wie - - ? Wen - - ?« fragte er.
»Dich selbst!«
»Mich - - - selbst - - - ?«
»Natürlich dich selbst, denn du, der Vertreter der Ehre deines ganzen Stammes, hast mir soeben selbst erklärt, daß du die Absicht habest, der Henker und Schinder des Säfir zu sein.«
Er sah mich erstaunt an. Er hatte meine Fragen mit stolzem Selbstbewußtsein beantwortet; jetzt klang seine Stimme ganz anders, als er sagte:
»Sihdi, du bist ein sehr gefährlicher und gegen deinen treuen Halef ein ganz schlechter Mensch!«
»Wieso?«
»Du hast mich wieder einmal von hinten herum übertölpelt und gefangen! Warum kommst du mir nicht lieber und ganz ehrlich und aufrichtig von vorn herum?«
»Weil die Breite deines Verstandes<, von welcher du so gerne sprichst, vorn größer ist als hinten.«
»So! Du gestehst also ein, daß du dich nicht an die vordere Hälfte meiner Klugheit wagst, sondern dich vor ihr fürchtest. Das sollte mich eigentlich freuen; aber diese Freude wird mir durch das Bewußtsein vergällt, daß du nicht ehrlich mit mir verfährst. Ich aber frage dich aufrichtig in dein Gesicht: Hast du mir versprochen, daß ich dem Säfir die Peitsche geben darf?«
»Ja, das that ich.«
»Und nun willst du mir dieses dein Versprechen nicht halten?«
»Ich habe es ja gehalten!«
»Wie - - ? Wirklich - - ? Hättest schon - - ?«
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