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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Frohe Heimkehr
Seiner spöttischen Miene war die Überzeugung, daß ich sie nicht finden würde, deutlich anzusehen. Darum erwiderte ich:
»Ich werde dir beweisen, daß es mir sehr leicht ist, sie zu entdecken, aber dich dann doch noch zwingen, uns zu sagen, wohin sie geschafft worden sind. Die Peitsche macht gesprächig.«
»Das wirst du bleiben lassen! Mein ganzer Stamm würde über dich kommen und dir hundert Hiebe für jeden einzelnen geben!«
»Laß ihn hauen, immer laß ihn hauen!« rief mir da der Bimbaschi zu. »Vorher aber gestatte, daß der Säfir bekommt, was ihm gebührt!«
»Ich habe nichts dagegen, erwarte aber, daß ihr euch an eine Bedingung haltet, welche ich unbedingt stellen muß.«
»Teile sie uns mit!«
»Schlagt ihn, soviel ihr wollt, aber nur nicht tot! Wir müssen ihn dem Pascha ausliefern, und ich bin überzeugt, daß er die Bestätigung deiner Ernennung zurücknehmen und dich vielleicht zum gewöhnlichen Soldaten machen würde, wenn er ihn nicht lebend, sondern tot zu sehen bekäme!«
Diese Warnung hatte den Zweck, eine sehr leicht mögliche Ausartung der Strenge in Grausamkeit zu verhüten. Der Offizier beeilte sich, mir die Versicherung zu geben:
»Sei da ohne Sorge, Effendi! Diesen Schurken tot zu schlagen, wäre eine ganz unverdiente Wohlthat für ihn. So kurz darf seine Strafe nicht sein. Aber du weißt, daß er in der Mehkeme die Bastonnade für dich verlangte; dafür soll er sie nun selbst bekommen, aber wie! Das erlaubst du doch?«
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