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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Frohe Heimkehr
rigen Gesichte einen nicht bloß tierischen, sondern viehischen Ausdruck; ich hatte keinen Menschen, sondern eine unsagbar niedrige, gemeine Kreatur vor mir, die demgemäß behandelt werden mußte.
»Halef, haue ihn, bis er schweigt!« rief ich empört. »Haue ihn, wohin du triffst!«
»Hamdulillah!« antwortete der Hadschi. »Endlich, Sihdi, endlich kommst du zu Verstand! Dein Befehl erfüllt mich mit überirdischer Wonne. Es soll dir nie mit solchem Entzücken gehorcht worden sein, wie ich dir jetzt gehorchen werde! Ich werde ihm den Faden seiner Rede so zerhauen, daß er die davonfliegenden Fetzen selbst mit der schärfsten Naddara (* Vergrößerungsglas, Fernrohr) nicht wieder finden kann!«
Kaum hatte er das gesagt, so klatschten seine Hiebe so dicht und kräftig nieder, daß der Getroffene anstatt Zornes- nur noch Jammerlaute hatte, doch hörte Halef nicht eher auf, als bis auch diese schwiegen. Dann fragte er mich, die Peitsche liebevoll streichelnd:
»Soll ich mit dieser überzeugenden Erklärung fortfahren, oder ist's genug?«
»Laß es genug sein!«
»Aber nur für jetzt, für einstweilen, das bitte ich dich!«
»Und ich bitte nicht darum, sondern ich verlange es!« fiel Amuhd Mahuli ein. »Schau her, Effendi, wie er mich zugerichtet hat! Es war seine ernstliche, seine feste Absicht, mich zu erwürgen. Ich lag unter ihm wie ein Lamm. in den Krallen eines wütenden Panthers, und wenn das noch nicht Grund genug zur größten Strenge wäre, so müßten seine gottes- und menschenlästerlichen Reden die Peitsche in Bewegung setzen, bis er tot am Boden liegt!«
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