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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Frohe Heimkehr
»Ja.«
»Wie konnte er auf den Gedanken kommen? Er ist doch gebunden und hat eine schwer verwundete Hand!«
»Mit dieser Verwundung steht es nicht so schlimm wie wir dachten. Er kann die Finger, oder wenigstens einige davon, noch ganz gut bewegen.«
»Aber die Hände waren ihm doch auf den Rücken gebunden; da war ein solcher Angriff meines Erachtens vollständig unmöglich!«
»Ja, Effendi, er hatte sie ja doch nicht mehr auf dem Rücken!«
»Wo denn?«
»Sie waren frei.«
»So hast du wieder einmal eine deiner Eigenmächtigkeiten begangen. Halef, Halef, du wirst in deinem ganzen Leben nicht anders werden, als wie du warst und leider jetzt noch bist!«
»O, Sihdi, wünsche ja nicht, daß ich anders werde! Dir gehört ja mein ganzes Herz, und wenn das nicht so bleiben dürfte, so müßte ich dir die Liebe und Freundschaft entziehen, durch welche mein Leben und auch das deinige verschönert werden. Ich bitte, zu glauben, daß ich ganz so bin, wie ich sein soll. Wenn du annimmst, daß ich einen Fehler begangen habe, so irrst du dich.«
»Du scheinst ihm aber doch die Hände freigegeben zu haben!«
»Nur für einen Augenblick.«
»Warum?«
»Ich wollte dich rächen.«
»Das war falsch. Du weißt, wie und was ich über die Rache denke; ein Christ rächt sich nie.«
»So will ich nicht Rache, sondern Strafe sagen.«
»Wenn ein Mensch meinetwegen zu bestrafen ist, so
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