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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Frohe Heimkehr
Safran und Saflor, getrocknete Hallagäh- und Angur- i- Ali- Deresi- Trauben, gedörrte Melletzu- und Gulab- i- Schahi- Birnen, Kischmisch- und Savsa- Rosinen, Gulab (* Rosenwasser) und das herrliche teure Atr- i- gul (* Rosenessenz). Das Gegenteil davon, nämlich Asa foetida, war auch vorhanden. Es waren da verzeichnet wohlriechende Seifen aus der Stadt Kum, Demawendi- Schwefel, Arsenik aus Kaswin, ferner kostbare Lammfelle von Bokhara und Kum, große, schwere Ballen Maroquins, in Persien Tscherme hamadahni genannt, und Saghri- Chagrins, welche aus der Rückenhaut des wilden Esels gefertigt werden. Außerordentlich reich war das Lager an den verschiedensten Kleiderstoffen, als Sammet, Seide, Wolle, Baumwolle u. s. w., ebenso an köstlichen Shawls und Teppichen. Der Säfir mußte sich hier vollständig sicher gefühlt haben, denn sonst hätte es ihm nicht einfallen können, solche Werte an dieser Stelle aufzustapeln. Mit welchen Gefühlen mochte er nun Zeuge davon sein, daß wir seine Schätze so ungestört und mit Gemächlichkeit betrachteten! Er verhielt sich ruhig und sagte lange, lange Zeit kein Wort; aber als wir an die schon einmal erwähnte Truhe kamen und ich, um sie zu öffnen, den ihm abgenommenen Schlüssel hervorzog, da schrie er mit hier in diesem Raume schmetternder Stimme auf:
»Halt! Wagt euch nicht an diesen Kasten!«
Ich steckte natürlich den Schlüssel trotzdem an und drehte ihn im Schlosse um. Als er das Geräusch hörte, brüllte er:
»Ich warne euch bei Allahs Namen: Berührt dort nichts! Es liegt ein Sihhr (* Zauber) darin verborgen, der jedem, der ihn berührt, Verderben bringt!«
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