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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Ein Rätsel
»Ja, ich habe es geöffnet und - - - «
»Bitte, sprich nicht darüber, kein Wort!« unterbrach sie mich. »Wenn es dir genützt hat, freut es mich, doch war es nur irdisches Gut, nichts Höheres. Ich werde dir auch heut einen Talisman geben, welcher dir Schutz gewährt in Gefahren, die du als solche, welche ich meine, erkennen wirst, obgleich ich sie dir heut nicht bezeichnen kann. Du hast ein Notizbuch. Öffne eine leere Seite und gieb mir den Stift zum Schreiben!«
Sie schrieb in der Dunkelheit, gab mir dann Buch und Stift zurück und sagte:
»Wenn du dich in einer Not befindest, von welcher du glaubst, daß sie sich auf diese Schrift beziehe, so sprich diese Worte aus oder zeige sie! Sie enthalten ein Geheimnis, welches ich dir jetzt verschweige, weil du es erst später erfahren darfst. Es ist das Geheimnis meines stillen, segensreichen Wirkens, das Geheimnis meines Lebens. - - - Und nun sage ich dir Gute Nacht!< Es kommt die Ermüdung, der ich gehorchen muß, so lange ich noch hier walle; das jenseits aber kennt weder Müdigkeit noch Schlaf! - «
In Beziehung auf unsern Abschied fasse ich mich kurz. Die Sonne stand schon hoch, als wir uns die Hände reichten; dann zogen sie fort, dem Norden zu. Wir hatten die entgegengesetzte Richtung, eine für uns gefährliche und beschwerliche, weil wir die entlegensten Gegenden wählen mußten, um ja nicht etwa mit Dawuhdijehs zusammenzutreffen. Doch erreichten wir glücklich unser Ziel. - - -
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