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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Ein Rätsel
»So ist zu schließen, daß sie eigentlich niemanden zu ihr lassen sollen, dies aber des Bakschisch wegen nicht so scharf nehmen, wie der Pascha es befohlen hat. Sonderbar ist es, daß er sie nicht durch Soldaten, sondern durch die Dawudijehs bewachen läßt!«
»Den Grund kenne ich nicht.«
»Wie lange steckt sie wohl schon in dem Kulluk?«
»Das weiß ich nicht; es ist aber schon lange her, seit ich zum erstenmal von ihr hörte.«
»Welche Sprache spricht sie?«
»Man kann arabisch, türkisch, kurdisch und auch persisch mit ihr reden.«
»Kennst du die Gegend, in welcher der Turm liegt?«
»Ja.«
»Aber so genau, daß du mir als Führer dorthin dienen könntest?«
»Ja. Wir sind schon einigemal dort gewesen, früher, als der Kulluk leer stand und es Sahira noch nicht hinter seinen starken Mauern steckte.«
»Das ist mir lieb, denn ich kenne ihn noch nicht.«
»Willst du hin?« fragte er schnell.
»Ja.«
»Ich denke, du hast keine Zeit!«
»Ich habe allerdings so wenig Zeit, daß ich mich durch gewöhnliche Gründe nicht abhalten lassen würde, direkt und ohne alles Säumen nach Bagdad zu reiten; aber um eine Frau zu sehen, welche Wunder thut, kann man schon ein solches Opfer bringen.«
»So werdet ihr also bei uns bleiben?«
»Ja.«
»Hamdulillah! Wenn dies der Fall ist, können wir sicher sein, daß wir Schevin mit dem Knaben und auch ihre Begleiter zurückbringen werden! Effendi, ich danke
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