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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Ein Rätsel
than haben, obgleich sie nicht an die großen, herrlichen und erhabenen unsers Muhammed reichen.«
»Du irrst. Zwar wollen wir uns nicht über religiöse Dinge und Personen streiten, aber Christus hat gesagt: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden!< Und daß er diese Macht wirklich besaß, hat er durch seine Wunder bewiesen - «
»So glaubst du, daß er höher stehe als Muhammed?«
»Ja,«
»So müßte auch El Kuds (* Jerusalem), die heilige Stadt der Christen, höher stehen als Mekka, die wir verehren!«
»Wollen wir uns wegen des Ranges zweier Städte bekämpfen?«
»Nein; aber El Kuds hat nur den einen Vorzug, daß dort das Gericht des jüngsten Tages abgehalten wird; sonst aber steht Mekka unendlich höher, weil sich dort, wie du weißt, die heilige Kaaba befindet.«
Ich lasse mich nicht gern in unnütze religiöse Gespräche ein, denn es fehlt zu den da aufgestellten Behauptungen meist die Zeit, die dazu gehörigen Beweise zu bringen; selten aber versäume ich eine Gelegenheit, wie die jetzige war, ein Streiflicht auf den eigentümlichen Umstand zu werfen, daß es in der Lehre und in den Traditionen des Islam Stellen giebt, durch welche das Christentum höher gestellt wird als der Muhammedanismus. Es gewährt mir dann immer ein heimliches Vergnügen, bemerken zu können, wie stutzig es den Moslem macht, so etwas anhören zu müssen, ohne daß er zu widersprechen vermag. So sagte ich auch jetzt:
»Was den Ort betrifft, an welchem das jüngste Gericht abgehalten wird, so giebt es bei den Muhamme
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