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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Ein Rätsel
»Gut, das werde ich thun; aber ich sage dir, daß ich meine Bitte doch wieder aussprechen werde! Als die Blutrache endlich beseitigt worden war, machte sich der - - - machte sich Schevin mit dem Knaben auf, um ihn zu der alten Frau zu bringen.«
Er hatte wieder gestockt, wahrscheinlich abermals einen andern Namen nennen wollen. Mich interessierte dies sehr, doch sagte ich kein Wort dazu, sondern ließ ihn ungestört in seiner Rede fortfahren.
»Er nahm einige tüchtige Krieger mit, um unterwegs und auch dann bei den Dawudijehs nicht ohne allen Schutz zu sein. Wir wußten, wie lange die Hinreise und auch die Rückkehr dauern würde und wann er also ungefähr wiederkommen müsse. Diese Zeit verging und dann noch fast eine Woche, ohne daß er kam. Da wurden wir natürlich bange und schickten einige Kundschafter aus, um zu erfahren, warum er so lange bliebe. Als sie heimkehrten, meldeten sie uns, daß er nicht kommen könne, weil er mit dem Knaben und seinen Begleitern festgehalten werde.«
»Warum hält man ihn zurück?«
»Das wissen wir nicht.«
»Haben die Kundschafter gar nichts über diesen Punkt erfahren können?«
»Gar nichts!«
»Sonderbar, höchst sonderbar!«
»Was?«
»Ihr alle, die ihr doch beteiligt seid, wißt nichts davon, und ich, der Fremde, ahne den Grund!«
»Du? Ahnst ihn? ja, man erzählt freilich von deinem Scharfsinne, daß ihm nichts entgehen könne, aber daß du hier das Richtige triffst, das ist doch gar nicht zu denken! Das würde fast ein Wunder sein.«
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