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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Ein Rätsel
sich niemand von uns zu ihnen wagen. Wir gaben uns des Knaben wegen sogleich alle Mühe, diese Fehde beizulegen. Die Gegner machten es uns zwar sehr schwer, aber wir kamen doch endlich zum Ziele und konnten dann daran denken, die Frau aufzusuchen, um das Mittel von ihr zu holen.«
»Seid ihr denn überzeugt, daß sie das richtige Mittel wirklich kennt und besitzt?«
»Ja, denn sie kann jede Krankheit heilen, also auch so eine vergiftete Wunde.«
»Hm! Möglich ist es, aber wundern sollte es mich doch! Besser wäre es gewesen, du hättest mich eher getroffen!«
»Dich?« fragte er aufhorchend.
»Ja.«
»Weißt du denn dieses Mittel auch?«
»Ob mein Mittel dasselbe ist, welches diese Frau kennt, das kann ich nicht sagen; aber daß mein Mittel hilft, das darf ich getrost behaupten.«
»Maschallah! Ist es ein Geheimnis, oder darfst du es mir mitteilen?«
»Ich mache kein Geheimnis daraus. Es besteht aus dem Safte von Dabahh und Sukutan, äußerlich angewendet, wozu man sehr heißes Wasser trinkt, in welchem wilder Kurat gekocht worden ist.«
»Und das hilft, Effendi, das hilft?«
»Ja, sicher!«
»Hätten wir das gewußt! Aber vielleicht ist es auch jetzt noch Zeit! Es ist ja möglich, daß die Alte ein Mittel hat, welches nicht hilft. In diesem Falle bin ich überzeugt, daß Allah dich zu uns gesendet hat, das Leben unsers - - unsers - - unsers Khudyr zu retten!«
Der Kurde hatte jedenfalls eine andere Bezeichnung
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