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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Ein Rätsel
mal zu treffen, mein größtes Sehnen gewesen ist! Wir begegnen ihnen zu einer Zeit und an einem Orte, wo uns ihr Rat unendlich wert und willkommen sein muß! Steigt von den Pferden, ihr Leute, und begrüßt diese beiden Klugen und Unüberwindlichen mit der Hand, wie man gute, liebe Freunde begrüßt, deren Anblick das Herz frohlocken läßt!«
Wir standen auf. Sie stiegen von ihren Pferden, legten die Waffen ab und schüttelten uns die Hände mit einer Herzlichkeit, als ob wir liebe, alte, lange nicht mehr gesehene Kameraden und Freunde von ihnen seien, deren unerwarteter Anblick doppelt froh überrascht. Dann machten sie es ihren Tieren bequem und setzen sich bei uns nieder, nachdem sie sehr höflich um die Erlaubnis dazu gebeten hatten. Das Bild war plötzlich ein ganz anderes geworden.
Der Anführer saß mir gegenüber; er war mir eine hochinteressante Person, und ich hätte ihn gar zu gern beobachtet, um mit mir über ihn ins reine zu kommen, leider aber war es schon zu dunkel dazu, denn der Abend brach jetzt herein, und die Kurden erklärten, unserm Beispiele folgen und kein Feuer anbrennen zu wollen.
Natürlich war es uns zunächst darum zu thun, nun der Wahrheit gemäß zu erfahren, von welchem Stamme die Kur den seien. Halef drückte diesen Wunsch in seiner bekannten Weise aus:
»Ihr wolltet uns zwingen, euch zu sagen, wer wir sind. Ihr habt es erfahren, obgleich wir uns nicht zwingen ließen, das zu thun, was ihr so gebieterisch von uns verlangtet. Nun euch dieser Wunsch in Erfüllung gegangen ist, seid auch ihr uns Rechenschaft über eure Personen schuldig, und ich hoffe, daß ihr das bisherige
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