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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Ein Rätsel
nicht. Wir sind von ihm weit fortgewesen und kehren jetzt wieder heim. Um nicht nach ihm suchen zu müssen, haben wir bestimmt, von dieser Stelle abgeholt zu werden. Darum müssen wir hier bleiben und forderten euch auf, den Ort zu verlassen. Gebt mich frei, und nehmt euch in acht, denn wenn unsere Krieger kommen und erfahren, daß ihr uns feindlich behandelt habt, werden sie blutige Rache nehmen.«
»Wir fürchten uns vor ihnen und ihrer Rache ebensowenig, wie wir uns vor euch gefürchtet haben! Du hast dein Maul so weit aufgerissen und es gewagt, uns Befehle zu erteilen, als ob du nicht zu den gewöhnlichen Kriegern deines Stammes gehörtest. Wie steht es damit?«
»Ich bin der Häuptling.«
»Wie heißest du?«
»Mein Name ist Adir Beg.«
»So will ich dir, Adir Beg, jetzt eine Mitteilung machen. Wenn du diese befolgest, gebe ich dich wieder frei, doch nur aus gutem Willen und nicht etwa, weil wir uns vor euch fürchten. Also höre, was ich dir sage!«
»Warte damit noch!« forderte ich ihn jetzt auf, denn ich durfte ihm nicht erlauben, Bestimmungen zu treffen, ohne mich vorher gefragt zu haben. Dies war schon um des Prinzipes wegen und dann auch deshalb, weil es nicht so unbedingt, wie er dachte, sicher war, daß seine Anordnungen dann auch meinen Beifall fanden.
»Hast du einen Einwand?« fragte er mich.
»Ja.«
»Welchen?«
»Dieser Mann hat dir die Wahrheit nicht gesagt; er ist kein Dumbeli- Kurde.«
»Du meinst, daß er mich belogen habe?«
»Ja. Auch der Name Adir Beg ist ein falscher.«
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