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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Ein Rätsel
du gesprochen! Wer von jemandem etwas fordert, so gebieterisch fordert, wie du es dir erlaubst, muß höher als dieser andere stehen. Nun sage uns doch einmal, wie viel Kamelsbuckel du über uns erhaben bist!«
»Ich stehe so hoch über dir, daß ich Ehrerbietung und Gehorsam von dir verlangen kann!«
»So? Also gleich zweierlei? Ehrerbietung und auch noch Gehorsam dazu! Also haben wir wahrscheinlich das unendliche Glück, den Padischah, unsern von Allah begnadeten Sultan und Kalifen aller Gläubigen vor uns zu sehen?«
»Nein, der bin ich nicht.«
»Oder den erlauchten Schah- in- Schah, den berühmten Herrscher des persischen Reiches?«
»Nein.«
»Vielleicht den Kaiser von Iswitschera (* Die Schweiz), den König von Girid (* Kreta) oder gar den unvergleichlichen, weltbekannten Regenten von Elpes daghlary (* Die Alpen) und dem großen Reiche Hyrwatlyk (* Kroatien)?«
»Auch nicht.«
»Nicht? Sonderbar! Du thust, als ob du der größte Beherrscher der Erde seist, und bist doch nichts von alledem, was ich genannt habe! Ich sage dir aber: Selbst wenn du einer dieser hohen Männer oder wenn du sie sogar alle wärst, würdest du uns dadurch nicht die Ehrerbietung und den Gehorsam abzwingen, von denen du gesprochen hast. Mit unserer Ehrerbietung beglücken wir nur uns selbst, aber keinen anderen Menschen, und nach Gehorsam suchst du bei uns überhaupt vergeblich. Wir thun stets nur, was wir wollen, und wer da glaubt, daß wir uns nach seinem Willen richten, dem beweisen
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