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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Ein Rätsel
nehme hier den Vorwurf zurück, den ich vorhin dir gemacht habe.«
»Lieber Halef, ich denke, daß du es bist, welchem diese Verwechslung vorgeworfen werden muß, nicht sie und auch nicht ich. Hoffentlich giebst du das zu?«
»Nein, niemals! Wenn du noch immer nicht einsiehst, daß ich recht habe, so sehe ich mich gezwungen, dir ganz ausführlich zu erklären, daß - - - «
»Wolltest du dich nicht vorhin ganz und vollständig in Schweigen hüllen?« unterbrach ich ihn.
»Ja, das sagte ich,« antwortete er.
»So bitte, hülle dich hinein! In dieser Angelegenheit ist das Schweigen für dich ein Mantel, welcher dich am besten kleidet. Ich fordere dich also hiermit ernstlich auf, ihn umzuhängen!«
»Gut, Sihdi! Er hängt schon; ich stecke schon drin. Nun siehe aber auch zu, wie du mich wieder herausbekommst!«
Er schlug, um seinen Worten eine äußere Bekräftigung zu geben, die vorher offenstehenden Vorderteile seines Burnus eng und fest um sich herum, senkte mißmutig den Kopf und blieb von jetzt an für lange Zeit im Burnus und im Schweigen tief verwickelt. Aber als wir dann an ein schmales, kleines Wasser kamen, wo ich halten blieb, um aus der Gestaltung des vor uns liegenden Terrains auf den mutmaßlichen Lauf dieses Baches zu schließen, vermochte er doch nicht, länger zu schweigen. Er fragte:
»Denkst du, daß dieses Wasser schon zu dem Tschaisu gehört, von welchem die Frau gesprochen hat?«
»Ich denke, du willst schweigen!« antwortete ich.
»Das war vorhin, wo es sich um eine Verwechslung der Personen handelte. jetzt aber, wo sich eine Ver-
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