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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Ein Rätsel
gehört, welcher Idiz lautet. Weißt du vielleicht, welche Bedeutung dieses Wort besitzt?«
»Auch nicht.«
»Idiz ist ein kurdisches Wort und heißt Spitzbube. Du willst also Spitzbuben aufsuchen!«
»Warum das nicht? Grad weil sie Spitzbuben sind oder heißen, will ich nun erst recht zu ihnen! Vielleicht erleben wir etwas bei ihnen; dazu machen wir ja unsere Reise. Nun freue ich mich doppelt auf den Ritt hinauf zu ihnen. Du würdest es später ganz gewiß sehr bedauern, ihn nicht mitgemacht zu haben! Sag doch nur, mein lieber Effendi, kannst du es denn gar nicht begreifen, daß Hanneh, die Morgen- , Mittags- und Abendwonne meines Lebenstages, gern so schön wie möglich sein will, wenn ich sie erblicke?«
»Oh, das, das ist mir sehr verständlich; aber Fett auf die Wangen streichen, das will mir nicht in den Kopf.«
»Es soll ja auch nicht in den Kopf, sondern eben nur auf die Wangen! Deine Dschanneh giebt sich doch wohl auch alle Mühe, dir zu gefallen?«
»Nein, denn sie weiß, daß sie mir ohne alle Mühe gefällt.«
»Weil ihr Angesicht noch glatt und ohne Knillen ist! Aber trotzdem wird sie sich ganz gewiß verschiedener Mittel zur wonnigen Erhöhung ihrer Schönheit bedienen?«
»Ich weiß von nichts.«
»Sie thut doch wohl Bumada (* Pomade) in das Haar?«
»Nein. Ich mag den Geruch der Bumada nicht haben.«
»Und Dakik (* Puder) ins Gesicht?«
»Auch nicht. Die gesunde Wangenröte ist schön,
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