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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Beim Turm von Babel
»Habe ich dir zugemutet, mich zu begleiten? Oder hast du nicht vielmehr mich gezwungen, dich mitzunehmen?«
»Ja, ich bin selbst schuld daran, Sihdi, daß mein ganzes Dasein sich in heller Empörung befindet; nun aber wird es keiner Macht der Erde gelingen, mich noch einmal dorthin zu locken, wo das Verderben aller wohlriechenden Nerven mir entgegengähnt!«
»So wirst du also hier auf mich warten?«
»Warten? Wieso?«
»Ich gehe natürlich, sobald der dickste Qualm sich verzogen hat, wieder hin.«
»Wieder hin? jetzt? Bist du bei Sinnen, Effendi? Bedenke, was du thust! Wenn du dich infolge der entsetzlichen Gerüche so umkehrst, daß deine Innenseite nach außen und deine Haut nach innen kommt, so erwartest du bei mir vergeblich die Geschicklichkeit, mit dir die zum Weiterleben erforderliche Umwendung vorzunehmen!«
»Das glaube ich wohl; aber ich muß trotzdem wieder hin, wenn ich erfahren will, was dort geschieht.«
»Kannst du das nicht später auch erfahren?«
»Nein. Die Leute, welche ich beobachten will, werden, sobald sie dort fertig sind, keinen Augenblick unnötig weilen, sondern sich sofort entfernen; ich aber muß ihnen folgen, um zu erfahren, wohin sie sich wenden.«
»Würde es nicht besser sein, wenn wir sie laufen ließen, wohin sie wollen?«
»Nein. Ich will nicht nur ihr heutiges Ziel, sondern auch noch anderes erfahren.«
»Sihdi, nimm es mir nicht übel, wenn ich dich frage, ob dies nicht bloß eine, wenn auch sehr mutige, Neugierde von dir ist!«
»Hast du mich je einmal neugierig gesehen? Denke
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