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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Beim Turm von Babel
Wege transportieren, nicht aber so heimlich den Euphrat hinab, in den Kanal hinein und dann auf Menschenarmen noch hierher.«
»So willst du ihnen also wirklich nach?«
»Ja.«
»Dann laß ich dich nicht allein fort; ich gehe mit.«
»Das ist nicht nötig; ich brauche dich nicht.«
»Ob du mich brauchst oder nicht, geht mich nichts an. Sollst du etwa den Teufelsgestank allein einatmen, während ich hier in den schönsten, reinsten Lüften schwelge? Ich bin mit dir geritten, um alles, aber auch alles, was dir begegnet, mit zu erleben; also will und muß ich nun auch hier meinen Teil von diesen beglückenden Gaben der Verwesung haben. Wenn du mich nicht freiwillig mitnimmst, laufe ich dir heimlich nach; darauf kannst du dich verlassen!«
»Es ist mir nicht lieb, Halef, wirklich gar nicht lieb, daß du mitgehen willst!«
»Aber warum?«
»Ich habe deiner Hanneh versprochen, daß - - - «
Da fiel er mir schnell in die Rede:
»Schweig, Sihdi, schweig! Was du ihr, der Wonne meines Herzens und der Seele meines Lebens, versprochen hast, das hast du, aber nicht ich ihr zu halten. Erfülle ihr ihren Wunsch, indem du mich nicht mitnimmst! Ich aber laufe hinter dir her, denn ich sehe wirklich nicht ein, weshalb ich hier allein liegen bleiben soll!«
»Es ist möglich, daß ich mich Gefahren aussetzen muß, welche dir - - - «
»Gefahren aussetzen? Du?« unterbrach er mich wieder. »Und da mutest du mir zu, dich ohne die Stärke meines Schutzes zu lassen? Mutest du das mir wirklich zu, Effendi?«
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