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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Beim Turm von Babel
einen Suk el Kanafid (* Stachelschweinsmarkt) entdeckt zu haben. Meinst du nicht auch, Sihdi?«
»Ja,« antwortete ich. »Dieser so tief versteckte Hof, der wohl seit zwei Jahrtausenden von keines Menschen Fuß betreten wurde, paßt einzig gut für diese nächtlichen Stachelborster. Sie können in dem weichen Schutte und den zu Mehl zerbröckelnden Mauern leicht ihre Gänge graben, die oft von bedeutender Tiefe sind - - - ah, da fällt mir das Gemach ein, in welches der Bimbaschi eingesperrt worden ist! Er sagte, daß es da Stachelschweine gegeben habe; er sprach von einem Erdhaufen in der Erde, und ich war sehr geneigt, anzunehmen, daß dieser Haufen aus zerfallenen Ziegeln bestanden habe, durch deren Mehl diese Tiere leicht hineinkommen konnten. Es hat da also einen Gang für sie gegeben. Ob der wohl auch für Menschen weit genug wäre? Und ob dieser Gang vielleicht gar in diesen Hof hier mündet?«
»Sihdi, träume nicht! Du willst da Dinge zusammenbringen, welche gar nicht zu einander gehören!«
»Woher weißt du, daß sie nicht zusammen gehören?«
»Die Höhe stimmt nicht.«
»Wieso?«
»Nach der Beschreibung des Bimbaschi hat das Gefängnis höher gelegen, als wir uns hier befinden.«
»Ja, hier an dieser einen Stelle; aber dort vor uns, von dieser bis zu dieser Ecke steigt der Schutt fast um ein Stockwerk höher an und - - schau hin! Siehst du die Löcher, welche in die zerissene Mauer führen?«
»Hm! Ich sehe sie; aber ich wundere mich, daß die Kanafid grad da einen Gang gegraben haben sollen, wo du einen brauchst?«
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