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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Beim Turm von Babel
»Das werdet ihr später erfahren. Ich laß euch nicht fort.«
»Pah! Du wirst uns wohl nicht halten!«
»Das werde ich ganz gewiß, und wenn ihr mir nicht gehorcht, so werde ich meine Klage bis zum Pascha treiben!«
»Damit machst du uns nicht bange! Wenn du denkst, uns dadurch furchtsam zu machen, daß du euerm hiesigen Sandschaki den hohen Titel eines Pascha giebst, so irrst du dich. Wir stehen unter dem direkten Schutze des Padischah, und selbst wenn das nicht wäre, so würden wir uns selbst zu beschützen wissen. Willst du uns sagen oder nicht, was das Essen kostet?«
»Nein!«
»So bezahle ich, was mir beliebt. Es wird mehr sein, als du zu fordern hast. Hier hast du!«
Ich nahm das Geld aus dem Beutel und reichte es ihm hin, da schlug er mir von unten an die Hand, daß die Geldstücke zur Erde flogen. Ich warnte ihn:
»Höre, Mann, ich bin nicht gewohnt, daß man nach mir schlägt oder mich in ähnlicher Weise beleidigt. Versuchst du das noch einmal, so zeige ich dir, wie ich solche Frechheiten zu bestrafen pflege! Geh weg!«
Er stellte sich mir nämlich in den Weg, weil er sah, daß ich in den Sattel wollte; Halef hatte sich schon aufgeschwungen. Die Beduinen riefen dem Wirte zu, uns nicht fortzulassen. Dieser wagte es auch wirklich, mich am Arme zu packen.
»Laß los!« forderte ich ihn auf.
»Du bleibst!« herrschte er mich an, indem er mich festhielt.
»So flieg dorthin, wo schon die andern liegen!«
Ich gab ihm einen Hieb unter das Kinn, daß er
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