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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Beim Turm von Babel
scharfkantigen Ziegel nieder, welche zerstreut umherlagen. Es herrschte kurze Zeit tiefe Stille; die Pferde standen still, und die Abgeworfenen lagen still; auch der Wirt und der dritte Beduine bewegten sich zunächst nicht; dann aber eilten sie zu den am Boden Liegenden hin. Auf dem Gesichte Halefs lag der Ausdruck stolzer Freude.
»Was sagst du dazu, Sihdi?« fragte er. »Wie sind die Hengste dressiert?«
»Vorzüglich,» antwortete ich. »Aber ich glaube, die Reiter haben Schaden genommen!«
»Das ist mir gleich. Was haben sie sich mit unsern Pferden zu schaffen zu machen! Ich habe sie gewarnt, und du bist Zeuge, daß sie für ihre Hälse selbst sorgen wollten. Schau hin; sie haben ihren Lohn!«
Der eine wollte sich aufrichten; er konnte nicht, denn er hatte das Bein gebrochen; der andere lag besinnungslos; ob auch er verletzt war, ließ sich jetzt nicht entscheiden. Wir gingen, um unsere Sachen aus der Stube zu holen. Als wir wiederkamen, hatten die Kerls sich miteinander besprochen und einen Beschluß gefaßt, den der Wirt uns mitteilen zu sollen schien, denn er erkundigte sich in feindseligem Tone bei mir:
»Sag, ihr scheint fortzuwollen?«
»Ja,« nickte ich.
»Das geht nicht. Ihr müßt bleiben!«
»Warum?«
»Du siehst, was hier geschehen ist. Dieser Mann hat das Bein gebrochen, und dieser da ist vielleicht gar tot!«
»Was geht das uns an? Wir haben sie gewarnt.«
»Aber ihr habt den Pferden ein Zeichen gegeben, sie abzuwerfen!«
»Das geht dich nichts an! Du hast uns zunächst zu sagen, was wir dir für das Essen zu bezahlen haben.«
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