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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Beim Turm von Babel
weil er unsern lieben Bimbaschi um sein Geld und seine Stellung brachte! Was wird der Schurke dort in seinem Versteck wohl treiben?«
»Du hast ja gehört, daß er auf Leichen wartet.«
»Die gönne ich ihm; ich wünsche, daß er sie bekommt! Mag er sie verzehren in jeder Weise, die ihm beliebt, gekocht, gebacken, gebraten oder gleich frisch aus dem Sarg heraus! Aber war nicht auch von einer anderen Karawane die Rede?«
»Ja, von der Karwan- i- Pischkhidmit Baschi.«
»Das verstehe ich nicht. Ich spreche jetzt doch ziemlich gut persisch, aber was ein Pischkhidmät Baschi ist, das weiß ich nicht.«
»Dieses Wort bedeutet einen Farrasch- Baschi (* Oberster der Kammerdiener) oder wenigstens so etwas ähnliches, also einen Hofbeamten des Schah- in- Schah.«
»Also einen hohen Angestellten, der sich jetzt unterwegs bei einer Karawane zu befinden scheint?«
»Ja.«
»Was hat der Säfir mit diesem vor?«
»Das weiß ich nicht.«
»Du weißt es nicht? O Sihdi, wie tief betrübst du meine Seele! Dein Auge ist doch sonst so scharf, und dein Ohr pflegt alle Töne zu vernehmen, vom Brausen des Sturmes und dem Schlage des Donners herab bis zum lieblichen Gesange der Ssaraßur (* Plural von Ssarßur - Grille) . Und die Absichten dieses Säfir, der doch tausendmal größer als eine Grille ist, sind dir verborgen geblieben!«
»Hast etwa du sie durchschaut?«
»Nein. Warum fragst du denn mich? Ich bin nur da, um dein Beschützer, Behüter und Bewahrer zu sein;
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