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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Beim Turm von Babel
größeren Sicherheit wegen auf dem Nahr Sersar nach dem Euphrat geschafft worden, wo sie auf Kelleks abwärts kommen.«
»Wohin?«
Er warf mir einen Blick halben Erstaunens zu und antwortete:
»Das mußt du doch besser wissen als ich, o Herr!«
Da hatte ich mich also beinahe verdächtig gemacht! Ich lenkte also schnell ein:
»Natürlich kenne ich die gewöhnliche Stelle; ich dachte aber, der Säfir habe für diesmal, weil du von einer größeren Sicherheit sprachst, eine andere bestimmt.«
»Die bisherige Stelle ist die beste, die es giebt; es ist also kein Grund vorhanden, eine andere zu wählen.«
Ich fragte mich im stillen, um welchen Transport es sich eigentlich handle. Um »Leichen«! Er hatte diesem Worte eine eigentümliche Betonung gegeben. Eigentliche, wirkliche Leichen waren wohl nicht gemeint, was aber sonst? Bedienten sich die Sillan etwa einer Geheimsprache, etwa in der Weise, wie unsere Verbrecher untereinander in der Kochemer Loschen (* Diebes- oder Gaunersprache) sprechen? Ich wollte das gern wissen und fragte darum, obgleich ich dabei riskierte, nun einen wirklichen Fehler zu begehen:
»Weißt du, was es diesesmal für Leichen< sind?«
Ich betonte dabei das Wort »Leichen« genau so wie vorhin er. Er faßte keinen Verdacht und antwortete in gutem Vertrauen:
»Wenn du es nicht weißt, so weiß es der Säfir jedenfalls auch noch nicht. Der Absender wird Gründe gehabt haben, es geheim zu halten. Aber diese Leichen< sind nur das Eine, wovon ich dir sagen soll; es giebt noch etwas Anderes, was viel wichtiger zu sein scheint.«
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