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| Im Reiche des s. Löwen II |
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Beim Turm von Babel
ging, daß ich für den Pädär- i- Baharat gehalten wurde. Diese Ahnung verwandelte sich in Gewißheit, als der Mann weiterfragte:
»Du hast dich während dieser Reise Kaßim Mirza zu nennen?«
»Kaßim Mirza ist mein jetziger Name,« stimmte ich bei.
Der Pädär- i- Baharat hatte sich mir gegenüber ganz desselben Namens bedient. Er bekleidete die Stelle eines nicht gewöhnlichen Sill, deshalb nahm ich eine würdevolle Haltung und den Ton eines Vorgesetzten an. Wie neugierig ich war und mein kleiner Hadschi erst, das läßt sich wohl leicht denken! Um nicht lange in Ungewißheit zu bleiben, hing ich meiner Antwort die Frage an:
»Der Säfir hat dich also nach Bagdad geschickt, um mich dort aufzusuchen?«
»Ja, o Herr.«
»Er hat dir eine Botschaft an mich aufgetragen?«
»Ja, o Herr.«
Dieses »Ja, o Herr« konnte mir leicht gefährlich werden, wenn ich immer nur der Fragende sein und von ihm stets nur so kurze Antworten bekommen sollte. Darum fuhr ich in dringenderem Tone fort:
»Welche Botschaft ist es? Sprich! Ich liebe es nicht, überflüssige Fragen zu thun.«
»Verzeih, o Herr! Der Säfir ist sehr streng mit uns. Wir dürfen nur antworten, wenn wir gefragt werden, und müssen dann so kurz wie möglich sein. Ich habe dir zu sagen, daß du nicht in Bagdad bleiben, sondern sofort kommen sollst.«
»Warum?«
»Die Leichen< müssen bald eintreffen; sie werden nicht auf dem Karawanenwege gebracht, sondern sind der
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